Aktuelle Handlungsvorschläge:

Diese erste Ideensammlung soll Basis dafür sein, schnell ins Handeln zu kommen. In der Zusammenarbeit sollen sich die Ideen dynamisch weiterentwickeln und sich dabei herauskristallisieren, welche bis zur Umsetzung geführt werden können.

1.

Die jetzigen Rahmenbedingungen im EEG reichen für sich genommen nicht aus, um den bei uns weiterhin notwendigen kräftigen Zubau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlage zu refinanzieren.

Mögliche Abhilfe:
  • Durch einen speziellen „Solartarif" der Energieversorger werden Hausbesitzer animiert, die Dachfläche für die Energieerzeugung zu nutzen.
  • 50% Zuschuss für die Modernisierung des Zählerschranks beim Bau einer Solaranlage
  • Für Gewerbebetriebe, die in eine solare Eigenerzeugung investieren, gibt es 50% Zuschuss für die Energiebedarfsstudie, die den Gewerbebetrieben erlaubt, den Energieverbrauch zu senken und auf die solare Erzeugung hin zu optimieren
  • An allen interessanten Windstandorten werden umgehend Windstudien vom Kreis in Auftrag gegeben. Die Refinanzierung erfolgt bei Vergabe der Nutzungslizenzen.
  • Kleine Wasserkraftwerke können zu einer gleichmäßigen Grundlast beitragen und stellen in der Summe einen wichtigen Beitrag für eine erneuerbare Energieversorgung dar. Zur Reaktivierung alter Standorte werden aktiv Investoren gesucht. Vorgeschriebene Umweltschutzmaßnahmen, die eine zu einer Verbesserung des Status quo führen, werden vom Kreis co-finanziert.

 2.

Damit die Energie entsprechend des Bedarfs vorzugsweise zunächst vor Ort erzeugt und verbraucht wird, muss der Energiefluss lokal geregelt werden. Wir brauchen eine Smart-Energy-Region. Das erfordert technische und organisatorische Veränderungen. 

Energienetz

  Dazu folgende Vorschläge

  • Für diesen Prozess benötigt der Zollernalbkreis fachkundige Begleitung, die beauftragt werden muss.
  • Fachliche Unterstützung für die Umstellung von Biogasanlagen vom 24 Stunden-Gleichlastbetrieb hin zur Bereitstellung von Regelenergie, sowie ein Investitionszuschuss der bei erfolgreicher Vermarktung der Regelenergie wieder zurückgezahlt wird.
  • Der Zollernalbkreis ist reich an Sonne und wird einen Hauptteil der Energie direkt von der Sonne ernten. Sonnenstrom wird zukünftig als „Solargas" für die dunkle Jahreszeit gespeichert. Deswegen werden in allen drei Mittelzentren Power-to-Gas-Stationen geplant. Kofinanzierung zwischen Bürgerenergiegesellschaften, Energieversorgern und Kommunen/Kreis.
  • Die extrem klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke können nur abgeschaltet werden, wenn Batteriekraftwerke die entsprechende Regelleistung aufbringen. Das ist eine Chance für den Zollernalbkreis in der zukünftigen Energieversorgung eine gewichtige Rolle zu spielen. Der schnelle Bau eines solchen Kraftwerks sollte politisch forciert werden.
  • Kommunaler Bau und Förderung von stromgeführten KWK-Anlagen, die sowohl als Stromquellen als auch als Stromsenken genutzt werden. Allgemein muss die Trennung zwischen dem Wärmesektor, der Mobilität und dem Stromsektor aufgehoben werden.

3.

Die Energiewende funktioniert nur mit den Menschen im ZAK - die Bürgerinnen und Bürger sind die Hauptakteure, wir müssen sie begeistern. Sie sind verunsichert durch verwirrende Informationen (Halbwahrheiten – Lügen).
Zudem ist der Sachverhalt sehr komplex und selbst für Profis schwer verständlich.


Wir brauchen deswegen eine intensive und geeignete Kommunikation. Wie?
  • Die komplexen Inhalte auf verständliche und gut verdauliche Art aufbereiten
  • Einfache „Mitmach" – Lösungen für jedeN
  • Statt, trocken, informativ, theoretisch und emotionslos
    • Mit Pepp – Bilder, Witz, Humor, Ironie, gehaltvoll
  • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte / Plakativ und humorvoll
  • Vielleicht eine eigene Comic-Serie (die große Transformation)
  • Zusammenarbeit mit den Zeitungen/Wochenblättern/Amtsblätter
  • Internetplattform

 

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